„Dann müssen wir es eben selber machen.“
Timo Wess, Jan-Marco Montag und Björn Emmerling, als sie 4 Tage vor Beginn der WM 2006 erfahren haben, dass seitens des DHB nicht mit Unterstützung zu rechnen ist.
Die Heim-WM in Mönchengladbach war der perfekte Zeitpunkt. Nach dem Meeting im Whirlpool stellte Björn seine Idee und den Namen offiziell im Team vor. Als HONAMAS wollte man nun auftreten. Die Mannschaft reagierte begeistert. Damit hatte man als Team nun etwas eigenes, mit dem sich alle Teammitglieder identifizieren konnte.
Auf einer Autofahrt zum nächsten Lehrgang von Gladbach nach München nahm das Konzept Formen an. Im Smart von Mannschaftskollegen Tibor Weißenborn, mit dem Laptop auf dem Beifahrersitz sitzend, wurden gemeinsam Werte und Eigenschaften definiert, für die diese Mannschaft und damit die HONAMAS stehen.
Björn schrieb auf dieser Grundlage die Definition, konzipierte die Team Identity und designte das Logo. Diese sind nachzulesen in Originalunterlagen von 2006 und sind bis heute das Fundament der Marke HONAMAS.
Zum Leben erweckt
Klamotten 1
Das ersten HONAMAS Shirts
Kurz vor der WM tauchte das HONAMAS Logo erstmals auf Trainingskleidung auf – auf den Trainingstrikots von TK, groß auf der Brust. Seitdem wurde es in zahlreichen Trainingseinheiten gesichtet.
Klamotten 2
Das Teamoutfit
Zur WM produzierten zwei weitere Mannschafts-mitglieder des WM-Teams, Timo Wess und Jan-Marco Montag, eine ganze Serie an Teamequipment:
Jogger, Hoodie, Cap, Bag, Gürtel… und die legendäre goldbedruckte Unterhose.
Es war die inoffizielle Teamausstattung und sorgte damals für Diskussionen mit dem Verband, da die vorgeschriebene Ausrüstung der Sponsoren nicht durchgängig getragen wurde.
Klamotten 3
Der 12. Mann
Zusammen mit einem Kölner Hockeyshop organisierte das Team vier Tage vor Beginn der WM den Druck von 1.500 HONAMAS T-Shirts, die bei einer Autogrammstunde Im Stadion verkauft und innerhalb weniger Stunden ausverkauft waren.
Damit hatten die HONAMAS 1.500 Mal ihren zwölften Mann als Supporter im Stadion.
Was als Idee im Kopf begann, wurde zu einem sichtbaren Symbol für ein Team, das mehr wollte als nur Titel.
Am 17. September 2006 folgte dennoch die Krönung: Weltmeister im eigenen Land.
Ein Sommer, in dem alles zusammenkam.